| Kuelap, das Machu
Picchu im Norden Perus, ist ein geheimnisvoller Ort, und der Inka-Weg durch
Gran Vilaya ist in jeder Beziehung besser als der “Camino del Inca” bei
Cuzco im südlichen Peru. Hier gibt es mehr Ruinen und verborgene Zitadellen,
schönere Gebirgspanoramen, bessere Inka-Straßen, eine intakte
Ökologie, perfekte Temperaturen, aber noch nicht die Heerscharen von
Touristen. Am Ende dieser mystischen Wanderung trifft man auf das größte
Bauwerk des alten Amerika. Schätzungen zufolge wurde hier dreimal
so viel Material verbaut wie in der größten Pyramide Ägyptens.
Kuelap birgt innerhalb seiner gigantischen Festungsmauern die Reste von
mehr als 400 Gebäuden; es ist viel älter und geheimnisvoller
als alle Inka-Monumente.
Die Tour beginnt im trockenen
Tal des Utcubamba im Departamento de Amazonas, Peru. Sie führt hinauf
in den Wolkenwald (die “Augenbraue” des Amazonas, la ceja de selva) mit
seinen Orchideen und Bromelien und passiert oberhalb der Baumgrenze und
Nachtfrostlinie die Cordillera Central der Anden. Dann geht es hinab in
das Tal des Amazonas-Ursprungs, das von Berggipfeln umgeben ist, auf denen
sich die Ruinen des alten Chachapoyas-Volkes befinden. Der Weg folgt alten
Inka-Straßen
und einer kilometerlangen Inka-Treppe nach Gran Vilaya, führt später
noch einmal hinauf über die Baumgrenze und weiter zur Festung Kuelap.
Während der Inka-Revolte
gegen die Spanier wollte Inka Manco II, ein Kenner der Bergwelt, seine
Hauptstadt in der am besten zu verteidigenden Zone der Anden errichten.
Er unternahm einen verzweifelten Marsch Richtung Levanto, um hier in den
alten Befestigungen wieder Fuß zu fassen. Aber das Volk der Chachapoyanos,
der “Wolken”-Menschen, die in alten Überlieferungen als großgewachsene,
hellhäutige Krieger beschrieben werden, wollte nicht ein zweites Mal
unter die Herrschaft der Inka geraten. Sie zwangen Manco II zur Umkehr,
zurück in den Dschungel bei Machu Picchu.
Reiseplan für Gran Vilaya
Mögliche Reisetermine:
Anfang Mai - November
Anforderungen: Kombination
von Reiten und Wandern, 4 bis 8 Stunden pro Tag, auf steilen Wegen bergauf
und bergab zur “Geburtsstätte des Amazonas”. Die Tour ist wenig anstrengend
zu Pferd (keine Reitausbildung nötig), aber kräftezehrend zu
Fuß.
Auf seinem Weg ins Amazonas-Becken
hat der Hauptzufluss des Amazonas hier ein Tal geformt, das tiefer ist
als der Grand Canyon. Vor 16 Jahren stieß eine Expedition unter Gene
Savoy in dieser Gegend auf Tausende von Ruinen des alten Chachapoyas-Volkes,
und bis heute reißt die Serie der Entdeckungen nicht ab.
Wir bieten zwei Varianten
an:
Festungsmauer aus Vor-Inkazeit
in Kuelap
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Die Geburtsstätte des
Amazonas
Die Sarkophage von Karajia
Die Inka-Straße nach
Gran Vilaya
Flussüberquerung in
Belen
Abendbrot in Belen
Camping in Belen
Ruinen antiker Städte
in Gran Vilaya
Die Ruinen von Kuelap
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